Biblischer Impuls - Dezember 2019

"Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott." Jesaja. 50,10

Liebe Beter,

kennen wir solche Situationen? Gibt es Tage, die genauso beschrieben werden könnten? Um uns herum sieht es dunkel aus und wir sehen keinen Weg, weil da keine Licht ist, das uns auf dem Weg scheint. Ich glaube nicht nur unsere Missionare, sondern jeder von uns kennt solche Zeiten.

Aus menschlicher Sicht müssten wir verzweifeln, den Kopf in den Sand stecken oder mutlos und verzagt in den Tag gehen.

Jesaja lenkt den Blick auf den Namen des Herrn, der über alle Namen ist. So schreibt Paulus auch an die Christen in Philippi (Phil. 2,10).
Auf Grund seiner Erlösungstat hat der Name Jesu eine unbeschreibliche Macht, die alles Böse und alles Dunkel vertreibt.
Das Gebet, das Jesus seinen Jüngern lehrte, verweist als erstes auf Gott “… geheiligt werde dein Name; dein Reich komme; dein Wille geschehe.“
Der Name des Herrn ist nicht nur eine Bezeichnung für eine bestimmte Person, sondern es ist gleichzeitig Programm und Hilfe.

Dieses Vertrauen muss täglich neu geübt werden. Das tun wir auch, indem wir unsere Anliegen und die der Missionare im Gebet unserem Herrn vorlegen. Unser Gebet ist ein Ausdruck des Vertrauens und ein Zeichen, dass ich mich ganz auf Gott verlasse.
Lasst uns auch im letzten Monat des Jahres in dieser Übung bleiben.

Euer Gerhard Zinser