Biblischer Impuls Februar 2013

Liebe Beter,

wenn ich über das Jahresthema „Beten mit Zuversicht“ nachdenke, fällt mir spontan Jesu Einladung ein: "Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er’s euch geben!" (Joh 16,23). Was bedeutet das „in Jesu Namen“ zu beten?

Ein Rechtsanwalt legt im Namen seines Mandanten Berufung ein. Ein Richter spricht im Namen des Volkes ein Urteil und ein leitender Angestellter unterschreibt im Namen seines Chefs einen Vertrag. Im Namen eines anderen etwas tun, bedeutet doch in seinem Interesse, in seinem Auftrag, an seiner Stelle etwas tun.

Jesus erklärt seinen Jüngern, dass er bald nicht mehr sichtbar bei ihnen sein wird, doch es wird weitergehen: sie werden seinen Auftrag weiterführen. Deshalb bekommen sie die Zusage von Jesus, dass alles, was sie in seinem Namen Gott den Vater bitten werden, er ihnen schenken wird.

Wenn wir also im Namen Jesu beten, dann ist das für Gott so, als ob sein Sohn zu ihm käme. Im Namen Jesu zu beten erinnert uns auch daran, um das zu bitten, was im Interesse Jesu ist: Dass Menschen sein Gnadenangebot annehmen und damit den Vater im Himmel preisen!
Welch bessere Zuversicht können wir für unser Beten haben, als dass Jesus selbst dahinter steht?

Ich wünsche uns dieses vertrauensvolle, zuversichtliche Beten!

Euer Wolfgang Schröder