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Biblischer Impuls Februar 2015

Liebe Beter,

„Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.“ Dies war der erste Satz, den ich mir aus meiner Bibel herausgeschrieben habe. Auf einem Pappkarton hatte ich ihn an meine Zimmerwand gehängt, damals mit zwölf als ich zum Glauben an Jesus kam.

Im Rückblick kann ich nur staunen, wie Gott mein Leben geführt hat und wie viele Gebete Jesus erhört hat. Wir haben einen allmächtigen Gott, der uns von Herzen lieb hat. „Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.“ Maria hat das dem Lukas berichtet, als er mit Paulus in Jerusalem war und gründlich alle Zeitzeugen befragte, um dann das Lukasevangelium zu verfassen. Maria hat ihr Leben Gott zur Verfügung gestellt – und so konnte es Weihnachten warden.

„Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.“ Das gilt noch heute. Gott hat sich nicht geändert. Das gilt im Blick auf die geistliche Landschaft in Deutschland – dass doch Deutschland wieder betet und von hier Boten ausgehen in alle Welt. Unmöglich?

Gott will unserem Land noch eine Erweckung schenken. Das wird jedoch nicht durch äußere Herrlichkeit gehen, sondern von Leid und Armseligkeit begleitet sein – wie überall dort, wo sich Gottes Reich ausbreitet. Nicht anders als bei Maria und Josef, und was Gott ihnen zugemutet hat.

Der Himmel kommt später. Jetzt gilt es, treu zu sein, zuversichtlich zu beten und bereit zu sein, den Preis zu bezahlen – unser Leben Gott zur Verfügung zu stellen, wie Maria und Josef. So macht uns Gott zu Teilhabern am Bau seines Reiches in aller Welt. Am Ende werden wir staunen und anbeten.

Euer Michael Osiw