Biblischer Impuls Mai 2016

"Wir aber beteten zu unserem Gott und stellten Wachen gegen sie auf, Tag und Nacht, [zum Schutz] vor ihnen.“ Nehemia 4,3

Liebe Brüder,

Nehemia war berufen, die Mauer wieder aufzubauen und inmitten der Trümmer zu arbeiten, die von der Treulosigkeit des Volkes Gottes herrührten. Dabei stieß er auf alle möglichen Hindernisse.

Wie viele Dinge wollen uns am Aufbauen (Gebet) hindern? Wie oft sind unsere Gebetsmauern eingebrochen und wir vernachlässigen das Gebet. Wie geht es uns, wenn wir dann dabei sind sie wieder aufzurichten? Wie oft kommen dann nicht Hindernisse, die uns abhalten wollen.

«Wir aber beteten zu unserem Gott.»

Das Gebet ist ein Schild, ein Schutz für Gottes Kind. Es ruft Gott zum Eingreifen auf, weil es zugleich das Bekenntnis unserer eigenen Schwachheit ist. Das Gebet im Namen Jesu setzt Gottes Arm in Bewegung und macht uns zu Nutznießern der ganzen Macht, die Ihm zum Eingreifen und zum Verändern einer Lage zur Verfügung steht.

Das Gebet verleiht uns die Kraft und Wachsamkeit, die uns aus aller gefährlichen Passivität herausbringt. Wir stellen dann wie Nehemia «Tag und Nacht Wachen auf». Das Gebet des Glaubens ruft Gott zum Eingreifen auf. Wir sollen dabei mit offenen Augen erkennen wo der Feind mit seinen listigen Anschlägen lauert und ihm widerstehen.

Wir, die wir zu Gott beten, sollen «Tag und Nacht Wachen aufstellen»

Gott hat Sein ganz bestimmtes Niveau, Seine Berufung, Seinen Weg für unser Leben. Lasst uns den schmalen Weg nicht verlassen, das uns gegebene Aufgabengebiet nicht im Stich lassen und die uns anvertraute Arbeit nicht aufgeben! Lasst uns „wachen und beten“.

Euer Reiner Raasch