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Biblischer Impuls November 2014

Liebe Brüder,

wie hören wir Gottes Stimme aus dem Wirrwarr falscher Stimmen heraus?

Wir passen uns unbewusst an und lassen uns von den Massenmedien beeinflussen, was man für gut und richtig findet. – Aber will das auch unser himmlischer Vater?

Das herauszufinden ist kein modernes Problem, wenn auch die Intensität falscher Stimmen zu keiner Zeit größer war als heute. In Sach. 10,2 lesen wir: „Denn die Götzen reden Lüge, und die Wahrsager schauen Trug und erzählen nichtige Träume, und ihr Trösten ist nichts. Darum geht das Volk in die Irre…“

Auch unsere Brüder mit ihren Familien auf den Feldern sind dieser Gefahr ausgesetzt. Sie stehen wie wir in der Versuchung, auf die falschen Stimmen zu hören und sich beeinflussen zu lassen durch das, was als „normal“ angesehen wird, aber dem Geist Gottes widerspricht. Das kann Härte gegenüber den Ärmsten sein, „verzeihliches“ Lügen zum eigenen Vorteil oder Verharmlosen von Sünden, wie z.B. Missbrauch.

Lasst uns beten für unsere Brüder, dass sie den Mut haben, für die Wahrheit und Gerechtigkeit Gottes aus Liebe zu Jesus und den Menschen aufzustehen, um so das Licht Jesu in dunkle Situationen hineinzubringen.

Denn „so soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.“ (Matth. 5,16).

Und lasst uns beten, dass sie das Gespräch mit unserem himmlischen Vater nicht abreißen lassen, damit sie die Stimme des Hirten heraushören können. Das gilt gleichermaßen auch für uns.

Gesegnete Zeit!

Albrecht Seibold