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Biblischer Impuls - November 2015

Liebe Brüder,

in Ps 103, 1 und 2 lesen wir eine wunderbare Ermutigung bezüglich des Gebets. David macht uns Mut:
Preise den Herrn, meine Seele, und all mein Inneres seinen heiligen Namen! Preise den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht alle seine Wohltaten!
Ein Psalm, den wir immer wieder auch gemeinsam im Gottesdienst beten.

Immer wenn ich diesen Psalm lese oder bete wird mir bewusst wie wichtig es doch ist, in unseren Gebetszeiten nicht nur unsere Anliegen vor den Thron Gottes zu bringen, sondern ganz bewusst Gott zu preisen und ganz aktiv wieder neu Staunen lernen.

  • Unser Innerstes, unsere Seele soll den Herrn preisen!
  • Wir sollen uns immer wieder seine Wohltaten ins Gedächtnis rufen!

Was für ein Privileg haben wir Christen doch, dass unsere Seele im Gebet, ja im Preisen, zur Ruhe kommen darf. Auch wenn es noch so unruhig um uns herum scheint, macht uns David Mut in der Anbetung unsere Seele in den Einklang mit Gott zu bringen. Und dies nicht indem wir unsere Sorgen, unsere Nöte vortragen, sondern indem wir uns immer wieder seine Wohltaten in Erinnerung holen. David ermuntert uns, täglich neu, dass Staunen über Gottes Güte, Seiner Allmacht, Seiner Gnade, Seiner Führung, Seiner täglichen Gegenwart, Seiner Fürsorge zu entdecken.

Nehmen wir uns diese Zeit, des Staunens? Oder sehen wir in all unseren Sorgen die Einzig-artigkeit Gottes in unserem Leben nicht mehr?

Ein lieber Bruder sagte mir, dass er sich immer wieder die Zeit nimmt, z.B. in Pausen während Besprechungen kurz bei einem Blick aus dem Fenster über die Schöpfung und seinen Schöpfer zu staunen. Gott zu preisen, dass kann unserem Blick eine neue Ausrichtung verleihen.

Gut, wenn es uns immer wieder auch in unseren Männergebetstreffen gelingt, bei all den Anliegen das Staunen über das Wirken Gottes in aller Welt zu erkennen.

In Ihm verbunden, Euer

Jürgen Kienle