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Biblischer Impuls September 2014

Liebe Brüder,

eines der Mut machenden Worte der Bibel sehe ich in Psalm 116.1-2: „Ich liebe den Herrn, denn er hört die Stimme meines Flehens. Er neigte sein Ohr zu mir; darum will ich mein Leben lang ihn anrufen.“

Ich stelle mir Gott, den himmlischen Vater, vor wie ein Arzt, der sich über das Bett eines Patienten beugt und liebevoll hört, was dieser mit flüsternder Stimme sagt. Oder: ich stele mir einen Mutter vor, die sich zu ihrem weinenden Kind herab beugt um zu hören, was das Kind mit Tränen erstickter Stimme sagt. Oder: ich denke an den Großkönig Ahasveros, der das Zepter zu der Königin Esther hin aussteckt und sie auffordert zu redden.

So ist Gott. Er neigt uns sein Ohr und damit sein Herz zu. Er wartet auf unser Gespräch; er kennt uns mit Namen, kennt unsere Stimme, die Stimme jedes seiner Kinder. Und er freut sich über jeden „Anruf“. Das nicht auszunutzen wäre wirklich falsch. Der Psalmist macht uns vor, was wir tun sollen. Ich will mich ihm anschließen und die Chancen nutzen und
Gott sagen was mich bewegt. Und auch dies können wir lernen ihm zu sagen, dass wir ihn lieb haben und wie lieb wir ihn haben. „Ich lieb dich Herr; keiner ist wie du, anbetend neigt sich mein Herz dir zu…!“ Welch ein Herr, welch ein Herr, ihm zu dienen, welch ein Stand!

Herzliche Grüße und Gottes Segen

Erich Wetzel