Biblischer Impuls September 2019

Liebe Brüder,

vor etwa vier Jahren wurde ich von meinen Freund aus Niedersachsen gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, eine Gebetsgruppe des Männergebetsbundes zu gründen. Es gibt in Sachsen erst wenige und die Anzahl der Beter wird altershalber eher kleiner. Ich war überrascht. Soll ich dieses Anliegen annehmen? Wie kann das funktionieren? Schaffe ich das überhaupt? Ich konnte die Jünger so gut verstehen, als sie den Herrn Jesus baten ,,Herr lehre uns beten.'' Nach etwas Bedenkzeit willigte ich ein. Durch meinen Freund waren schon Verbindungen zum Männergebetsbund entstanden. Ich nahm an einem Gebetsabend einer solchen Männergebetsgruppe in unserer Nähe teil, um zu erleben, wie die Zusammenkunft und das gemeinsame Gebet verlaufen. Durch diesen Abend wurde ich ermutigt und dennoch fühlte ich mich unsicher, denn das war Neuland für mich. Im Bibelvers Römer 8,26, fand ich eine weitere Ermutigung: Paulus schreibt: Genauso kommt auch der Geist unserer Schwachheit zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie es sich gebührt; sondern der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern. Mir wurde klar, dass der Herr Jesus durch seinen Geist mir in meiner Schwachheit helfen kann. Im Vertrauen auf Gottes Wort fragte ich einige Brüder aus den Gemeinden unserer Gegend. Nicht von allen Gefragten bekam ich eine positive Antwort, doch wir durften dann zu sechst den Anfang wagen, jetzt noch zu viert. Durch den Gebetsbrief erhalten wir Einblick in das Leben der Geschwister, welche die ,,Frohe Botschaft'' um die ganze Welt zu den Menschen tragen. Wir erkennen die Notwendigkeit der Fürbitte und dürfen in Dank und Anbetung mit einstimmen.

In Verbundenheit unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus grüße ich Euch liebe MGB Beter

R. M.